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Punkte sammeln für die Agrar- und Industrieproduktion, auf die innenpolitische Stabilität achten, Müll recyceln oder exportieren, kostenintensive Umwelt- und Sozialprogramme einführen, die Energieversorgung sichern, Streiks der unzufriedenen Bevölkerung eindämmen und gegen Guerrillas kämpfen und auch noch mit anderen Regionen kooperieren - dieses und mehr stand im Mittelpunkt von Pol&IS.
Über drei Tage haben sich 10 Schüler des WGs gemeinsam mit Schülern aus Wentdorf und Bergedorf in das idyllisch verschneite Örtchen Schönhagen an der Ostsee zurückgezogen, um sich in diesem mehrtägigen Rollenspiel zu behaupten.
Dabei schlüpften sie unter Anleitung zweier Bundeswehroffiziere in unterschiedliche Akteursrollen der globalen Politik. Die WGler traten u.a. als UN-Generalsekretär, Vertreter der Weltbank und NGOs sowie als Regierungschefs einzelner Regionen auf und konnten erfahren, wie schwierig es ist im politischen Geschäft seine Interesse durchzusetzen und mit anderen zu kooperieren.
Nachdem am ersten Tag das Einspielen noch einiges an Geduld und Zeit erforderte - kurz vor 22 Uhr am ersten Tag hatten wir die erste Runde geschafft -, wurden die Rollen zunehmend kreativ und routiniert gespielt.
Vor allem unsere Vertreter der GUS und Japans waren sich der Verantwortung für Weltfrieden und Wohlstand für ihre Bevölkerung sehr bewusst. Strategisch gekonnt nutzten sie ihre vorhandenen Ressourcen und machtpolitischen Potentiale. Andere suchten hingegen die (militärische) Provokation, wurden aber zunehmend von der internationalen Gemeinschaft oder durch die Opposition im eigenen Land in ihren Vorhaben gebremst.
Am Ende waren wir alle erschöpft, meist zufrieden über die Erfahrungen und Erkenntnisse und natürlich glücklich darüber, dass wir im Schneetreiben (in Schleswig-Holstein fiel die Schule aus) gut nach Hause gekommen sind.
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